Verband der Hermann-Löns-Kreise in Deutschland und Österreich e.V.  (Löns-Verband)

 

 

 

 

Denn nicht                          von Hermann Löns (1866 - 1914)

 

Der rote, der weiße und der blutrote Klee,

die Liebe, die Treue, und das Herz tut mir weh,

und mein Herz das ist traurig,

und mein Herz das ist schwer,

denn die eine, die ich meine,

die liebt mich nicht mehr.

 

Narzissen und Nelken und Veilchen sind schön,

ich will in die Fremde, die Fremde jetzt gehn;

in der Stadt sind die Mädchen

noch einmal so schön,

ich such mir eine andre

und lasse dich stehn.

 

Füsiliere, Grenadiere, Soldat will ich sein

zu Köllen am Rheine, da trink ich den Wein;

da lieb ich wohl eine,

da lieb ich wohl zwei,

Soldaten sind lustig,

Soldaten sind fei.

 

Zurück zur Lyrik-Auswahl     Vorheriges Gedicht     Nächstes Gedicht

 

Löns-Verband:

Startseite

Aufgaben

Kontakte

Förderung

Mitgliedschaft

H.-Löns-Blätter

Löns-Standbild

Löns-Briefmarke

Geschichtliches

Aktuelles

 

Hermann Löns:

Biographie

Bibliographie

Selbstbiographie

Bucherstausgaben

Prosa-Auswahl

Lyrik-Auswahl

Zeichnungen

Literatur +

Löns & Walsrode

Gedenkstätten

Bilder