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Hermann-Löns-Blätter,
Heft 2 / 2007
(auszugsweise, ohne Bilder)

Inhaltsverzeichnis
Löns zu Titelsucht/Orden/Ehrungen: Oberbergen
Veranstaltungsprogramm zur Hermann-Löns-Woche 2007
Einladung zur Jahreshauptversammlung 2007
Löns-Woche 2007:
Bürgermeisterin Silke Lorenz hält Festansprache
Fahrt in die blühende Heide
Gustinus Ambrosi über Hermann Löns
Reise nach Deutsch Krone (Wałcz)
Briefmarkenausstellung
Heide-Posta ‘07
Titel des bahnbrechenden Vortrags von Löns geklärt: Der
Naturschutz u n d die
Naturschutzphrase
Leser-Echo: Einweihung des Löns-Denkmals, Heft 3/2006
Österreichischer Hermann-Löns-Kreis:
Einladung zur Löns-Feier
Buchrezension:
Martin Stöber: Im Wald und auf der Heide
Buchrezension: Gerhard Zahmel:
Hermann-Löns-Gedenkstätten
Rezension:
Volker Wollny: Jäger, Naturschützer, Wissenschaftler
Hermann Löns, zum 140. Geburtstag
Buch von Karl-Heinz Beckmann: Hermann Löns –
Autographen-Verzeichnis I
In
eigener Sache: Die Redaktionsmitglieder verabschieden
sich
Löns zu Titelsucht/Orden/Ehrungen:
Oberbergen
Die
Dankbarkeit, so sagt man, sei ausgestorben heut.
In
Bergen an der Dumme, da gibt es noch dankbare Leut.
Seit
langen Jahren macht dort allnächtlich seinen Weg
Durch
Bergens stille Straßen, der Nachtwächter August Steg.
Die
Feier der silbernen Hochzeit beging jüngst dieser Mann,
Eine
außergewöhnliche Ehrung der Magistrat ersann.
Des
Nachtwächters große Verdienste hat rühmend man erkannt,
und
August Steg, den braven, zum Obernachtwächter ernannt.
Irgendein
regierungsfrommer Herr und besserer Volksvertreter hat einmal im
Reichstag gesagt: „Ich kenne die Pläne der Regierung zwar nicht,
aber ich schätze sie.“ Mir geht es ähnlich; ich kenne den
Magistrat des Fleckens Bergen an der Dumme im Wendland zwar
nicht, aber ich schätze ihn. In unserer Zeit der Kriecherei und
Streberei ist es erfreulich, eine Kommunalgemeinde zu finden,
die auch untergeordnete Beamte, die brav ihre Pflicht erfüllen,
nicht nur mit Dankschreiben und Ansprachen, sondern auch durch
Titelverleihung ehrt. Hätte der Bergener Magistrat seinen
Bürgermeister in Anerkennung seiner Verdienste zum
Oberbürgermeister ernannt, so hätte ich nichts Besonderes darin
gefunden, aber die Verleihung des Obernachtwächtertitels ist
eine Tatsache von Bedeutung.
Es ist nur
ein kleines, zweisilbiges Wort, dieses „Ober-“, aber wie groß
macht es den, der es seinem Titel vorsetzen darf. Zwar ist es
schon an und für sich herrlich, Leutnant zu sein, aber
Oberleutnant zu sein, das ist der Inbegriff aller irdischen
Lust. Ein Leutnant, das ist die Höhe der Menschheit, aber
Oberleutnant, das ist beinahe Übermenschentum. An dem Tage, an
dem aus dem simplen Herrn Leutnant der Komparativ davon wird, da
sind dem Träger dieses Titels alle Uniformröcke über der Brust
zu klein, da ist ihm der blanke Knopf zu blind; am liebsten
möchte er in jedes Auge einen Schmachtriemen klemmen und seinen
Schnurrbart brennen, frei nach dem Motto: „Es ist mehr wie
erreicht!“ ...
Doch ich
muss wieder nach Bergen an der Dumme grünen Strand zurückkehren.
Was wird die Folge der Standeserhöhung des Herrn August Steg
sein? Die Anstellung eines zweiten Nachtwächters. Denn ein
Obernachtwächter, das setzt einen Unternachtwächter voraus. Und
was soll geschehen, wenn Herr Steg die goldene Hochzeit feiert?
Dann muß er doch zum Geheimen Obernachtwächter ernannt werden.
Und steigt er noch eine Stufe weiter auf der Eheleiter, so wird
es ihm beschieden sein, Wirklicher Geheimer Obernachtwächter zu
werden.
Der
Magistrat von Bergen an der Dumme hat sich ein großes Verdienst
erworben. Er hat den Weg gezeigt, auf dem weiter gebaut werden
kann, und von Rechts wegen müßte ihn die Regierung darum zum
Obermagistrat ernennen. Und da es so viele Bergen gibt, so wäre
es vielleicht zu überlegen, ob man nicht auch die Stadt, die
diesen kühnen Magistrat hat, zu einem Oberbergen machte, denn
von ihr ging die neue Ober-Anregung aus.
Fritz von
der Leine/Hermann Löns
Anmerkung der Redaktion:
In die
Chronik „Bei uns in Bergen an der Dumme, 800 Jahre“ hat
Herausgeber Wilhelm
Meier-Peithmann auf den Seiten 44 und 45 den Text
„Oberbergen“ aufgenommen. Er ist leicht eingekürzt der Zeitung
„Hannoverscher Anzeiger“ vom 2. Dezember 1900 (Ausgabe für
Sonntag) entnommen worden. Dort erschien er unter Löns’
Pseudonym Fritz von der Leine. Die Fotokopie des
Original-Zeitungsausschnittes liegt dem Herausgeber vor.
Bekanntlich harrt das in Zeitungen veröffentlichte Werk von
Hermann Löns noch einer abschließenden wissenschaftlichen
Bearbeitung. Der Artikel „Oberbergen“ ist bisher nicht in
Löns-Büchern erschienen, so dass dieses somit erstmalig im Jahr
des Drucks der Chronik, 2003, geschah und ebenfalls jetzt
erstmalig in den „Hermann-Löns-Blättern“. Diese Glosse/Satire
ist wieder ein prägnantes Beispiel für Löns‘ Formulierungskunst.
Die
Chronik hat 544 Seiten, ist reich bebildert und kann noch beim
Herausgeber Wilhelm
Meier-Peithmann, Telefon 05845/443, zum Preise von 25 € +
Versandkosten erworben werden.
Löns-Woche 2007
Die Löns-Woche beginnt am Montag, 27.
August,
und endet am Sonntag, 2. September
Montag,
27. 8. Eintreffen der auswärtigen Gäste
ab 19.00
Uhr
Begrüßung in der „Stadtschänke“ (Dröscher)
Lange
Straße 73, Walsrode
Dienstag, 28. 8.
Heidemuseum „Rischmannshof“, Walsrode
16.00 bis
Ausstellung der Löns-Briefmarke und Präsentation des
18.00 Uhr Schmuckumschlages
der Philatelisten Bad Fallingbostel
Der Sonderstempel zeigt das Löns-Denkmal und ein Bild aus
der Geschichte
„Mümmelmann“. Den Schmuckumschlag ziert eine Zeichnung des von
der
Künstlerin Marlies Leonardy-Rex geschaffenen Löns-Denkmals in
der
Walsroder Eckernworth. Der Sonderumschlag kann mit oder ohne
Stempel
während der Ausstellung erworben werden.
Mittwoch, 29. 8.
Busfahrt in die Heide mit Kaffeetrinken
14.00 bis
Abfahrt u.Rückkehr: Kostersee-Parkplatz, Walsrode
ca. 18.30
Uhr
Leitung und Anmeldung: Helga Seebeck, Tel. 05161/3901
Samstag, 1. 9.
Heidemuseum Walsrode
15.00 Uhr
Jahreshauptversammlung, anschließend
ca. 16.30
Uhr
Bücherbörse
19.30 Uhr
Löns-Abend im Heidemuseum
Lesung mit Hermann Wiedenroth,
Musik und Gesang: Klaus Engling
anschließend
„Waldgaststätte Eckernworth“ gemütliches Beisammensein
Sonntag, 2. 9.
Feierstunde am Löns-Grab
15.00 Uhr Festansprache
von Silke Lorenz, Bürgermeisterin
der Hermann-Löns-
Stadt Walsrode
Musikalische Umrahmung: Jagdhornbläsercorps Fallingbostel und
Chorgemeinschaft Walsrode
anschließend
Ausklang im Café „Sans Sousi“, Tietlingen
Ich lade Sie zu den Veranstaltungen
herzlich ein und würde mich über Ihre Teilnahme sehr freuen.
Ihre Monika Seidel, 1. Vorsitzende
VERBAND DER HERMANN-LÖNS-KREISE
IN
DEUTSCHLAND UND ÖSTERREICH E. V.
(LÖNS-VERBAND)
Einladung zur
Jahreshauptversammlung 2007
am Sonnabend, dem 1. September,
15.00 Uhr,
Heidemuseum „Rischmannshof“,
Walsrode,
Hermann-Löns-Straße 8
Tagesordnung
1.
Begrüßung und Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung
2.
Gedenken an die verstorbenen Mitglieder
3.
Jahresbericht der 1. Vorsitzenden
4.
Geschäftsbericht und Kassenbericht des Geschäftsführers
5.
Bericht der Kassenprüfer / Entlastung des Vorstandes
6.
Wahl der folgenden Vorstandsmitglieder für 2 Jahre:
a) 1. Vorsitzende/r
b) 2. Vorsitzende/r
c) 2. Vorsitzende/r
d) Geschäftsführer/in
e) Referent/in für Öffentlichkeitsarbeit
f) Pressesprecher/in
g) Schriftführer/in
7.
Wahl der zwei Kassenprüfer/innen
8.
Ehrungen / Verabschiedungen
9.
Verschiedenes / Anfragen
Ich
bitte um zahlreiche Teilnahme.
Ihre
Monika Seidel, 1. Vorsitzende
Löns-Woche
2007
Bürgermeisterin Silke Lorenz hält Festansprache zum Abschluss
der Löns-Woche
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Der Löns-Verband veranstaltet jährlich die bekannte
Löns-Woche. Sie endet mit der Festansprache am Sonntag,
dem 2. September 2007.
Um 15.00 Uhr findet die Feierstunde unter freiem Himmel
am Löns-Grab im Tietlinger Wacholderhain zu Walsrode
statt.
Als Festrednerin konnte Silke
Lorenz (siehe Foto), Bürgermeisterin der
Hermann-Löns-Stadt Walsrode, gewonnen werden. Die
Veranstaltung wird umrahmt von der Chorgemeinschaft
Walsrode, Leitung Axel Nicolaus,
und dem Jagdhornbläsercorps der Jägerschaft
Falling-bostel, Leitung Dietlind Fuhrhop-Meyer. |
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Fahrt in die blühende Heide
Die
Busfahrt in die blühende Heide findet in diesem Jahr am
Mittwoch, dem 29. August 2007, statt. Es geht diesmal in die
„Wacholderheide“ Richtung Bispingen, natürlich wieder mit
Führung. Das Kaffeetrinken im „Café im Speicher“ in Etzen
(Gedeck 6 €) rundet die Fahrt ab.
Fahrtkosten: 10 €
Abfahrt:
14.00 Uhr ab Klostersee-Parkplatz
Rückkehr:
ca. 18.30 Uhr am Klostersee-Parkplatz
Anmeldung
bei der Stadtführerin Helga Seebeck, Tel. 05161/3901
Gustinus Ambrosi über Hermann Löns
Prof.
Gustinus Ambrosi war ein berühmter österr. Bildhauer, Dichter
und Denker. Er schuf ein überwältigend großes Lebenswerk. Er
schlug Schicksale aus dem Stein, suchte das Unsterbliche in den
Gesichtern. Im frühen Knabenalter ereilte Ambrosi das Geschick
des Ertaubens, und sein Sprachvermögen wurde gestört. Aber mit
vierzehn Jahren schaffte er schon seine ersten Büsten. Auch
seine Gedanken begann er schon als Neunjähriger aufzuzeichnen
und schrieb seine ersten Gedichte.
Ambrosi
verfasste über 700 Sonette, viele Elegien, Terzinen, Tragödien,
Novellen. Berühmt aber wurde er als Bildhauer. Ambrosi und mein
Vater waren befreundet. Bei Besuchen Ambrosis im Elternhaus im
Wienerwald fanden interessante Gespräche statt. Da Ambrosi nur
schwer sprechen konnte, wurde meist schriftlich kommuniziert.
Bei der
Vorbereitung zu einem Vortrag über Gustinus Ambrosi sicherte ich
diese Zwiegespräche und stieß auf Aussagen des Gustinus Ambrosi
über Hermann Löns. Ich zitiere Ambrosi:
„ ...
göttlich war Detlev v. Liliencron
und Hermann Löns - der in Wäldern
und Fluren verschwand - zu studieren
die Naturen - war Einer, der nie
wiederkehrt und bleibt uns also
ewig wert.“
Und aus
einem Gespräch über Turgenjew, Tagebuch eines Jägers:
„ ... das ist die großartigste Pilgerschaft in
Seelen. So ging (auch) Löns in die Seelen
der Tiere.“
Anmerkung:
Löns hat das „Tagebuch“ oft auf seine Jägerfahrten mitgenommen.
Harald
Cajka
Reise nach Deutsch Krone (Wałcz)
Ende Mai
dieses Jahres machten sich 9 Löns-Freunde in einem Kleinbus auf
die Reise nach Deutsch Krone. Auf halbem
Wege, in Alt-Rehse, nahe Neubrandenburg, begrüßten wir
unseren Lönsfreund Dr. Wolfgang Köpp, der uns in Empfang nahm
und freundlicherweise die nächsten Tage begleitete. Wir waren
froh, ihn an unserer Seite zu haben, denn er kennt die
Sehenswürdigkeiten. Das Elternhaus von Hermann Löns ist
unverändert. Die Gedenktafel ist noch vorhanden, doch fehlt eine
Befestigungsrosette.
Als wir
den Schulhof des Gymnasiums betraten, wurden wir von der
Hausmeisterin sehr freundlich
eingeladen, die Aula zu besichtigen. Alles war wie damals,
doch renoviert. Die Stuckdecke mit Gold belegt. Hier gingen
Hermann Löns und Dr. Wolfgang Köpp zur Schule. Wir wanderten
durch den Buchwald und den Klotzow, vorbei am Großen und Kleinen
Radaunensee und stellten uns vor, wie der Knabe Löns durch die
Wälder gestreift ist.
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Elternhaus von Hermann Löns in Deutsch Krone |
Ein
weiteres Ziel war der Lönsstein in den Sagemühler Fichten. Um
ihn zu besichtigen, mussten wir uns durch hohes Gras, Nesseln,
Lupinen und Disteln einen Weg bahnen. Von Schlehdorn
eingewuchert, ist der Stein ohne Ortskenntnis kaum zu
finden. Bis 1945 war dieser große Findling mit so genannten
Büchersteinen umrahmt. Diese Büchersteine sind entfernt worden.
Der große Findling ist mit weißer Farbe übermalt. Die einst an
Hermann Löns erinnernden Worte waren getilgt. Lediglich die
Wolfsangel hatte man in Unkenntnis über ihre Bedeutung belassen.
Da stand nun auf polnisch:
„Wir bearbeiten die Erde unserer Urväter“ (siehe
Titelseite).
Wir
wandten uns ab und fuhren zurück.
W. Doose
Briefmarkenausstellung Heide-Posta ‘07
Vom
24.-26.08.07 findet eine Briefmarkenausstellung in der
Heidmarkhalle in Bad Fallingbostel statt. Dort wird ein der
Jugend gewidmeter Sonderstempel gezeigt, auf dem das Walsroder
Löns-Denkmal sowie eine Szene aus „Mümmelmann“ zu sehen sind.
Hierzu passend gibt es einen Sonderumschlag, der von den
Briefmarkenfreunden Böhmetal u.a. Veranstaltern in
Zusammenarbeit mit der Brief-markenjugend der Grundschule in
Hodenhagen herausgegeben wird. Der Sonderumschlag wird auch im
Rahmen der Löns-Woche zu sehen sein.
Hinrich
Baumann hat eine Sonderschau erstellt, in der er alle bisher
erschienenen Stempel, Sonderstempel und die österreichische
Briefmarke zum Thema Löns präsentiert.
Geza
Titel des bahnbrechenden Vortrags von Löns geklärt:
Der Naturschutz u n d die
Naturschutzphrase
In den „Hermann-Löns-Blättern“ (Heft
1/1981) hat Fritz Klein veröffentlicht, dass er das
Original-Manuskript des von Hermann Löns 1911 in Bremen
gehaltenen Vortrags im Bomann-Museum in Celle gefunden hätte.
Dieses Manuskript hatte den Titel „Der Naturschutz o
d e r die Natur-schutzphrase“. Trotz der Hinweise
von Heinrich Heeger, das in dem gefundenen Manuskript Ereignisse
erwähnt sind, die erst nach 1911 stattgefunden haben, hielt
Klein an seiner Meinung fest und spekulierte, dass Löns den
Vortrag zweimal in Bremen gehalten hätte. In seinem Buch „Mit
Hermann Löns durch Niedersachsen“, 1987, wiederholt er seine
Meinung ohne jede Einschränkung. Er meinte, dass der anerkannte
Löns-Kenner Erich Griebel den Titel „abgeändert“ hätte.
Ent-scheidend für die Fehlbewertung von Klein dürfte sein, dass
er die 1. Veröffentlichung des Vortrages in der Zeitschrift
„Waldfreund“ einmal für 1939 (Hermann-Löns-Blätter“, Heft
2/1982) und 1929 („Mit Hermann Löns durch Niedersachsen“)
annimmt.
Mir liegt
die 1. Veröffentlichung des „Waldfreundes“ vor, die im Heft
1/1921 erfolgte. Die Zeitschrift wurde herausgegeben von der
Arbeitsgemeinschaft für Forschung und Naturkunde e.V. Der Titel
des Vortrages lautet: „Der Naturschutz u n d die
Naturschutzphrase“. Erich Griebel war seinerzeit Schriftleiter
und hat zu der Veröffentlichung folgendes angemerkt:
„Seit
längerer Zeit befindet sich in meinem Besitz das
Originalmanuskript eines Vortrages, den Hermann Löns im Jahre
1911 vor einem Lehrerverein in Bremen gehalten hat. Die Fragen,
die Löns in diesem Vortrag zum Teil in einer überaus scharfen
und kampfeslustigen Weise behandelt, können wohl auch heute noch
ein allgemeines Interesse in Anspruch nehmen. Die
Naturschutzbewegung muß Hermann Löns zwar für diese Arbeit
überaus dankbar sein, wenn auch nicht zu verkennen ist, daß Löns
in verschiedenen Punkten die Dinge keineswegs richtig sieht und
zum Teil sogar weit über das Ziel hinausschießt. Es muß daher
ausdrücklich betont werden, daß es sich bei der Veröffentlichung
dieses Manuskriptes keineswegs um eine Stellungnahme der
„ S c h r i f t l e i t u n g “ oder der
„A r f o“ handelt. In Heft 2 des Waldfreund wird Herr Studienrat
Dr. Hans Klose, Provinzialkommissar für Naturdenkmalpflege, als
Sachkenner zu verschiedenen Einzelheiten, die einer Berichtigung
bedürfen, Stellung nehmen. Zu besonderem Dank verpflichtet sind
wir Frau Ina B. Löns, für die bereitwillig erteilte Erlaubnis
zur ersten und einmaligen Veröffentlichung dieser für unser
Schaffen überaus wichtigen Kampfschrift.“
In einem
Brief vom 26. Hartung (Februar) 1911 schreibt Löns:
„Ich
wollte am 15. in den Harz, aber da erkältete ich mich, legte
mich drei Tage ins Bett, fühlte mich besser und fuhr nach Bremen
und hielt da einen bitterbösen Vortrag über Naturschutz und am
anderen Tage war meine Erkältung so, daß ich seitdem
Stubenarrest habe. Aber hier ist alles krank.“
Die
Originalanzeige (s. Bild) in den Bremer Nachrichten vom
09.01.1911 belegt auch, dass es u n d
heißen muss.
Vor
kurzem hat der Löns-Verband einige handschriftliche Briefe
erworben. Darunter auch ein an Herrn Benecke, dem Redakteur der
„Blätter für den Naturschutz“, gerichteten Brief mit dem Datum,
14. Eismond (Januar) 1911. Er schreibt (s. Bild der
Handschrift):
„...
Mir geht es schlecht; bin
hart an Lungenentzündung vorbeigeschrammt, habe aber trotzdem
Dienstag in Bremen vor 400 Lehrern usw. über Naturschutz und
Naturschutzphrase gesprochen ...“
Hier der Originaltext.
Damit ist endlich geklärt, dass der
Vortrag heißt: "Der Naturschutz
u n d die Naturschutzphrase".
Der Löns-Verband hat in der Schriftenreihe
„Höret“ (Heft 1/1987), diesen Vortrag noch mit dem falschen
Titel herausgegeben. Eine Änderung muss zu gegebener Zeit
erfolgen. Wegen der Unklarheit der Textlage sind auch Kürzungen
vorgenommen worden, die bei einer Neuauflage rückgängig zu
machen wären.
Gerhard
Zahmel
Leserbriefe geben die Meinung des Verfassers wieder. Aus
Platzgründen können nicht alle Briefe veröffentlicht werden.
Kürzungen behält sich die Redaktion vor.
Zu:
„Einweihung des Löns-Denkmals“, Heft 3/2006
Natürlich
zog es uns bei unserer jüngsten Fahrt nach Niedersachsen auch zu
dem neuen Löns-Standbild in Walsrode.
Und nun
standen wir in der Hermann-Löns-Straße vor dem neuen Standbild
des Dichters. Daß man es fertiggebracht hat, inmitten seiner
Heidelandschaft, im viel besuchten Walsrode ein Denkmal für ihn,
für uns alle aufzustellen, daß, meine lieben Waidkameraden, Ihr
lieben Löns-Freunde, ist aller Ehren wert.
Leider
habe ich trotz aller Suche keinen Zugang zu der Darstellung, zur
künstlerischen Umsetzung seines Wesens und Wirkens gefunden. Ich
konnte ihn nicht ansprechen! Hatte die Künstlerin, hatte der
beratende und vielleicht sogar mitentscheidende Vorstand den
Hermann Löns etwa so verstanden? Was sich unseren suchenden,
hoffenden Augen bot, war eine eher zögernd, fast stolpernd
wirkende, leicht gedrungene Gestalt in untypischer Joppe. Ein
ziemlich volles Gesicht blickte beinahe ausdruckslos. Die Füße
schienen leicht nachzuschleppen, so, als wüßten sie nicht, was
er wollte und sie sollten - und zu allem Überfluß war an seiner
Seite, doch ohne rechten Bezug zum Jäger, als vermeintlicher
vierläufiger Jagdbegleiter eine Art Schlummerrolle dargestellt,
deren Ausdruck alles andere als aufmerksame Jagdpassion zeigte.
Da tat man dem Hunde unrecht!
Beeindruckend, aber das Gesamtbild störend - wenn auch die
Haltung möglicherweise erklärend - erschien allenfalls zu Füßen
des Dargestellten eine beeindruckend große Inschrift, in der
sich die Hauptsponsoren für die Nachwelt ein Denkmal gesetzt
haben. Die Bildhauerin war selbst bescheiden als Letzte genannt.
Und nun wurde mir auch klar, warum dieser Löns solch eine
ungewöhnlich nachschleppende Haltung einnahm: Er wollte
offensichtlich den edlen Spendern zu seinen Füßen nicht zu nahe
treten. Doch wäre das so schlimm gewesen? Er hätte es tun
sollen! Sie hatten ihn nicht begriffen.
Was hier
am Eck stand, das war nicht „der“ Hermann Löns, wie wir ihn aus
seinen Streitschriften und Büchern, den Gedichten, Geschichten
und Liedern erkannt hatten. Da half auch nicht die Kladde in der
Rechten, nicht die Waffe über der Schulter. Enttäuscht haben wir
beide uns abgewendet.
Dr.
Wolfgang Köpp
Anmerkung der Redaktion zu dem gekürzten Leserbrief:
Ein
berühmter Franzose sagte: „Kunst ist eine Behauptung“, von
Joseph Beuys stammt der Ausdruck „Alles ist Kunst“ und Otmar Alt
proklamiert: „Kunst heißt: Ein Zeichen setzen“. Diese Reihe
könnte fortgesetzt werden. Die große Mehrheit der Besucher des
Löns-Standbildes äußerte sich von zufrieden bis begeistert.
Der
Vorstand bzw. die Vorsitzende des Löns-Verbandes wurde um eine
Stellungnahme zu diesem Leserbrief gebeten.
Ihre
Redaktion
Österreichischer Hermann-Löns-Kreis
Einladung zur Löns-Feier
Am
Samstag, 25. August 2007 treffen wir uns wieder zur jährlichen
„Löns-Feierstunde“ in Pulkau am Heidberg beim „Lönsstein“.
Beginn um 17 Uhr.
Im Gasthof
in Pulkau gibt es dann für die Lönsfreunde wieder ein
gemütliches Beisammensein. Bitte den Termin vorzumerken!
Harald
Cajka
Buchrezension
Martin
Stöber: „Im Wald und auf der Heide“
Mit dem
Band „Im Wald und auf der Heide - ein jagdgeschichtlicher
Exkursionsführer durch die Kulturlandschaft Lüneburger Heide“
ist es dem Autor Martin Stöber gelungen, vielfach Informationen
zu vermitteln aber auch in verständlicher Form ein breites
Publikum ansprechen zu können. Man erfährt z.B., daß es in
Niedersachsen insgesamt 59.000 Jagdscheinbesitzer gibt. Damit
kommt statistisch auf 134 Einwohner 1 Jäger. Niedersachsen weist
damit in Deutschland die höchste Jäger-dichte auf.
Die Jagd
„ist eine Gemütserquickung, eine Schwermutsvertreibung, eine
Feindin des Müßiggangs und aller daraus entspringenden Laster,
eine Ernährerin der Gesundheit, Übung des Leibs, Vorspiel und
Spiegel des Krieges und eine gute und reiche Küchenmeisterin“,
schreibt Wolf Helmhard von Hohberg im Jahr 1682. Welch ein
Wandel ist bis heute eingetreten, doch unstrittig ist, dass die
Jagd in langen Phasen der Menschheitsgeschichte eine wichtige
Rolle gespielt hat. Dabei hat sie Spuren hinterlassen,
kulturelle, aber auch „landschaftliche“. Der Exkursionsführer
möchte Jäger wie auch Nicht-Jäger dazu anregen, diesen Spuren
nachzugehen.
Der Band
führt in Form eines Überblicks anhand ausgewählter Aspekte in
die regionale Jagdgeschichte ein und enthält Ausflugstipps und
Reiserouten in der Lüneburger Heide sowie einige thematische
Exkurse. Eine Reihe von Zielen ist besonders wegen ihrer
Familienfreundlichkeit aus-gewählt worden.
6
Reiserouten sind aufgeführt, die tatsächlich eine
„Gebrauchsanweisung“ für den Leser darstellen. In
ausgezeichneter Form kann man den Vorschlägen und den
Beschreibungen folgen. Die Route C hat den Titel „Auf der Jagd
mit Hermann Löns und den Celler Herzögen (von Walsrode nach
Celle)“ und umfasst 24 Seiten. Löns-Zimmer, Löns-Grab und
Löns-Denkmal und auch die Löns’sche Jagdbude bei Westenholz sind
beschrieben. Die im letzten Jahr eingeweihte Löns-Statue in
Bronze konnte noch nicht enthalten sein, da das Buch schon
vorher gedruckt war. Die kurze Abhandlung „Hermann Löns, der
jagende Heidedichter“ ist gelungen.
Neben
vielen farbigen Abbildungen sind auch Karten in dem Buch
abgedruckt. Wer aber z. B. die Löns’sche Jagdbude anhand dieser
Karte finden möchte, benötigt doch noch zusätzliches
Kartenmaterial, da die Karten sehr klein sind.
Die
Publikation ist mit Unterstützung weiterer Institutionen, wie z.
B. dem Lüneburgischen Land-schaftsverband, entstanden. Dadurch
dürfte es möglich gewesen sein, einen so günstigen Preis für das
Buch festzulegen. Das Werk ist informativ und anregend und
dürfte bei vielen Löns-Freunden Eingang in ihre Büchersammlungen
finden.
Geza
Stöber, Martin: „Im Wald und auf der
Heide“, Format 12 x 19 cm, 158 Seiten, Abbildungen überwiegend
in Farbe, zu erwerben bei: Husum Verlag, Postfach 1480, 25804
Husum, www.verlagsgruppe.de oder in jeder Buchhandlung, Preis
10,95 €, ISBN 978-3-89876-072-0
Die Broschüre „Hermann-Löns-Gedenkstätten“
ist erstmalig 1999 in kleiner Auflage erschienen. In der 2.
Auflage sind noch wesentliche Änderungen vorgenommen worden. In
der aktuellen Ausgabe sind nach wie vor die
Hermann-Löns-Gedenkstätten in Deutschland, Österreich und in
anderen Ländern verzeichnet. Zur Zeit sind 141 Gedenkstätten
erfasst. Darüber hinaus gibt es eine Aufstellung von Firmen,
Gaststätten, Hotels, Parks, Löns-Eichen und sonstigen
Einrichtungen, die Hinweise zu Hermann Löns enthalten. Es ist
müßig, alle Hermann-Löns-Straßen erfassen zu wollen. Dennoch
sind 251 Hermann-Löns-Straßen erfasst. Ferner sind 11
Löns-Schulen und etliche Verleihungen von Hermann-Löns-Medaillen
aufgelistet.
Nachdem in
Walsrode das Löns-Standbild im letzten Jahr aufgestellt werden
konnte, war es an der Zeit, die 3. Auflage herzustellen. Da die
Broschüre auch die Löns-Denkmäler im Ausland aufführt, lag es
nahe, etwas internationaler zu werden. Mit Hilfe der Übersetzer
Jürgen Köhnsen, William V. Kennedy und Olivier Thiébaud war es
möglich, die Einleitung auch auf englisch und französisch
abzudrucken. Ich danke allen für die Mitarbeit.
Gerhard
Zahmel
Gerhard
Zahmel: „Hermann-Löns-Gedenkstätten“, 3. Auflage, Broschüre,
DIN-A5-Format, 28 Seiten, Walsrode 2007, zu beziehen bei der
Geschäftsstelle des Löns-Verbandes, Hermann-Löns-Str. 8, 29664
Walsrode oder über den Buchhandel, Preis 4 €, ISBN 3-934339-75-1
Rezension
Zwischen Heimat und Vaterland
Zum
Artikel von Volker Wollny „Jäger, Naturschützer, Wissenschaftler
Hermann Löns, zum 140. Geburtstag" in: Die neue
Neudammerin, Nr. IV, 2006, S.16-23.
Der Verlag
Neumann-Neudamm in Melsungen, der für Bücher zum Thema
Jagd und Natur bekannt ist, bringt seit vier Jahren Die neue
Neudammerin, Zeitschrift für Jagd und Natur heraus, die vier
Mal jährlich in knapp 100 Seiten interessante Artikel über
Jagdkunst, -kultur und -geschichte veröffentlicht. In der
letzten Ausgabe ist der lange Aufsatz von Volker Wollny zu
finden.
Sehr gut
informiert und dokumentiert (s. Löns-Briefmarke und Fotos aus
Walsrode) stellt Wollny zuerst die gute Frage, warum Löns
heutzutage immer noch bzw. immer mehr fasziniert. Als Antwort
darauf erwähnt er zunächst verschiedene Aspekte dessen
Persönlichkeit, die aus Löns einen modernen Autor machen, der
die heutige Leserschaft begeistern kann: z.B. seine
Vielseitigkeit (Dichter - methodischer Wissenschaftler -
Journalist) oder seine Bedeutung aus ökologischer Hinsicht
(Vorläufer der Grünen).
Dann gibt
er in wenigen Paragrafen ein vollständiges Portrait des Menschen
Hermann Löns; ganz objektiv erwähnt er alles, was man heute über
Löns weiß, von der Kindheit und den ersten zoologischen
Forschungen bis zu seinem Tod in Frankreich 1914. Interessant
ist, wie der Autor Löns' Wunsch, in die Armee einzurücken mit
dessen Patriotismus verbindet, den er als "ganzheitliche Liebe
zu Land, Leuten und Natur" definiert. Das Land, das es 1914 galt
zu verteidigen, ist also eine Mischung aus Heimat (Ecke, wo man
gern lebt, sich wohl fühlt und deren Umgebung die Menschen
prägt) und Vaterland (jener Ort, wo man seit Generationen von
den Gewohnheiten der Einwohner beeinflusst wird).
In seinem
Essay, der nichts verherrlicht (s. Löns' Tätigkeit als
erfolgreicher Journalist oder sein Kriegstagebuch als Beitrag
zum Pazifismus), aber auch nichts verschweigt (s. die
Fehlinterpretation der Nazis und den Anfang des Heldenkults),
zeigt Wollny, dass er versucht (was heute noch zu selten ist),
Hermann Löns ganz zu nehmen, ihn zu zeigen, nicht wie er sein
sollte, sondern wie er wirklich war: mit Schatten- und
Sonnenseiten.
Im letzten Abschnitt ist von Löns als
Jäger die Rede, dem das Erlebnis und die Beobachtung wichtiger
waren als die Beute und die Trophäen. Mit den folgenden Zeilen
schließt Wollny seinen Vortrag: „Auch heute noch lohnt es sich
durchaus, Löns zu lesen; nicht umsonst sind viele seiner Bücher
noch erhältlich. Seine Texte sind meist unterhaltsam und gut zu
lesen, obwohl sie keinesfalls seicht sind. Vieles, was er über
die Jagd sagt, ist auch heute noch gültig; vor allem seine
Einstellung kann uns heutigen Jägern durchaus als Maßstab
dienen. Aus seinen Tiergeschichten erfährt man viel
Wissenswertes, egal ob man nun auf die Jagd geht, oder einfach
nur Freude an Tieren und Pflanzen hat. Die Tiergeschichten
eignen sich durchaus auch für Kinder, allerdings sollte man sie
damit nicht alleine lassen. Am besten liest man den Kindern vor
und spricht anschließend mit ihnen darüber. Löns kann hier ein
wertvoller Kontrapunkt zu dem unsäglichen Bambi-Kitsch sein, der
die Realität des Todes in der Natur komplett ausblendet.“
Olivier
Thiébaud
Die neue Neudammerin, Nr. IV/2006, 17 x
23,5 cm, 96 Seiten, mit zum Teil farbigen Bildern, Preis 6 €, in
jeder Buchhandlung zu beziehen
Neues Buch von Karl-Heinz Beckmann: Hermann Löns –
Autographen-Verzeichnis I
Karl-Heinz Beckmann hat das „Autographen-Verzeichnis I,
Lebenslauf anhand überlieferter Dokumente (Briefe und Werke) aus
den Jahren 1866 - 1914“ zusammengestellt und herausgegeben.
Es
handelt sich um ein Werk, das für die
literatur-wissenschaftliche Beurteilung von Löns unentbehrlich
ist. Eine großartige Leistung. Eine Rezension konnte aus
Platzgründen noch nicht in diesem Heft erfolgen. Die vom
Löns-Verband vor kurzem erworbenen Autographen sind sogar schon
eingearbeitet. Sie befinden sich im Archiv des
Löns-Verbandes (nicht in der Sammlung Monika Seidel).
Geza
Die Redaktionsmitglieder verabschieden
sich
„Alles
hat seine Zeit“, heißt es schon in der Bibel. Wichtig ist aber
auch zu erkennen, wann die „richtige“ Zeit gekommen ist. Wir
haben uns unser Ausscheiden gut überlegt und bereits vor einem
Jahr dem Vorstand mitgeteilt, dass wir für die Herausgabe der
„Hermann-Löns-Blätter“ ab Heft 3/07 nicht mehr zur Verfügung
stehen werden. Die Jahre waren eine schöne Zeit. Die Arbeit
überschreitet aber schon seit langer Zeit das in der Freizeit
Machbare. Dass es so viele Vorhaben und eine Vielfalt an
Löns-Themen gibt, ist nicht zuletzt auch auf unsere Bemühungen
zurückzuführen.
Seit 1991
haben wir die „Hermann-Löns-Blätter“ unabhängig und selbständig
vom Vorstand für die Mitglieder und die Öffentlichkeit
erarbeitet. Titelbild, Schlagzeilen, Inhaltsverzeichnis und ein
24-seitiger Umfang wurden Standard. Ab und an war auch eine
Gestaltung in Farbe möglich. Inhaltlich war es unser Bestreben,
eine Mischung aus Löns-Texten, redaktionellen Beiträgen,
wissen-schaftlichen Kurzaufsätzen, Berichten aus der
Mitgliedschaft und aus den Löns-Kreisen und Rezen-sionen über
neu erschienene Bücher zu veröffentlichen.
Hoffentlich können Nachfolger gefunden werden. Redigiertes
Material liegt immerhin noch für 2 Folgehefte vor. Es sollten
aber die neue Rechtschreibung berücksichtigt und ein behutsam
moder-nisiertes Layout gefunden werden.
Wir
danken den Lesern für die vielen Anregungen und auch die
Kritiken (sehr wenige). Es ist ein Qualitätsnachweis, dass nur
einmal in der langen Zeit eine presserechtliche Gegendarstellung
ver-öffentlicht werden musste.
Wir
wünschen dem Löns-Verband mit seinen Mitgliedern weiterhin eine
gute Entwicklung.
Ihre Redaktion
Heide Doose, Wolfgang Doose, Gerhard Zahmel
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